Bücher tun Gutes

Münster Verlag in neuem Besitz

04.06.2021  

Der Münster Verlag in Basel kommt nicht nur in neuen Besitz, sondern erhält auch zwei neue Standorte in Deutschland und in der Schweiz.

Manfred Klemann, Verleger der Unterwegs Verlag GmbH in Singen und Matthias Ackeret, Inhaber der Persönlich Verlags AG in Zürich, sind die neuen Besitzer des Münster Verlags. Sie haben den renommierten Münster Verlag von dem Verleger Manfred Hiefner übernommen. Der Verlagssitz wurde von Basel nach Zürich gelegt; darüber hinaus besteht neu eine Dependance in Singen/Hohentwiel in Deutschland. Schon mit ihrem ersten Programm 2021 gelang Ihnen mit dem Buch «Rosenegg» ein veritabler Besteller.

Manfred Klemann veröffentlichte 1983 nach seinem Studium an der Universität Konstanz das Buch «Mit Phantasie das Kabel kapern», das beim Fischer Verlag erschienen ist. Damals gründete Klemann den Unterwegs – Verlag für Bücher rund um Reisen und Kommunikation. 2000 gründete Klemann die Wetter.com AG, heute das größte europäische Wetterinformations-Portal. Seit 2014 ist Klemann zusammen mit Chefredakteur Matthias Ackeret Gesellschafter des Verlags des Schweizer Kommunikationsfachmagazins «Persönlich».

Der in Schaffhausen geborene Matthias Ackeret wurde nach seinem Studium der Rechtswissenschaften und einer Dissertation über das «Das duale Rundfunksystem der Schweiz» als Journalist für Tele Züri, Tele 24 sowie beim Sender S Plus bekannt. Seit 2002 ist er Chefredakteur des Magazins «Persönlich» und dem größten Schweizer Medienportal persoenlich.com, welche er im Jahr 2014 als Besitzer und Verleger übernahm. Ackeret veröffentlichte mehrere Bücher, davon ein Reiseführer zu Zürich und Romane wie «Der Hammermann», «Elvis» und «Eden Roc». Im Juni 2021 erscheint sein neuer Roman ‘SMS an Augusto Venzini’.

Die beiden neuen Inhaber des Münster Verlags werden mit einem Programm für Belletristik, Sachbücher und Biografien den Verlag im Markt in Deutschland und der Schweiz etablieren. «Wir glauben an das Buch! Und wir vertrauen auf den Buchhandel, dass er weiterhin seine großartige kulturelle Aufgabe wahrnimmt. Und auch kleinere Verlage entsprechend fördert.» erklären die beiden Verleger.