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Die Vulkane des William Hamilton

Die Vulkane des William Hamilton Verlag: Wbg Edition »
Preis: 75,00 €
ISBN: 3534273540
Erschienen: 01.09.2021

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Faszinierende Vulkane: ein Klassiker der Naturgeschichte neu entdeckt


Er beschrieb nicht nur die Zerstörungskraft von Vulkanausbrüchen, sondern erforschte auch die positiven Auswirkungen von Vulkanaktivität: Der aus dem britischen Hochadel stammende Sir William Hamilton war von Vulkanen fasziniert. Als Diplomat am Hof des Königs von Neapel verband er seine Auslandstätigkeit für die britische Krone mit seinem Forscherdrang. 58-mal bestieg er den Vesuv, trotzte Staub, Hitze und gefährlichen Gasen und Lavaströmen.


Seine Beobachtungen veröffentlichte der Naturforscher in den drei Bänden der »Campi Phlegraei« (1776-1779), die vom Maler Pietro Fabris illustriert wurden. Fast zweieinhalb Jahrhunderte nach seiner Erstveröffentlichung wird das Werk dieses Begründers der modernen Vulkanologie jetzt erstmals vollständig in deutscher Übersetzung zusammen mit den Originalabbildungen in einem beeindruckenden Bildband präsentiert.


 




    • Der führende Vulkanologe seiner Zeit: die Reportagen des William Hamilton



 




    • Vesuv, Ätna und Stromboli: Expeditionen zu den italienischen Vulkanen



 




    • Wie Vulkanausbrüche die Landschaft formen: die schöpferische Kraft der Naturkatastrophen



 




    • Forschungstätigkeit auf Jagdausflügen: Hamiltons Leben zwischen Wissenschaft und Diplomatie



 




    • Ein einzigartiges Zeugnis der Vulkanismus-Forschung: mit allen Original-Illustrationen



 


 


 


Ein Leben für die Feuerberge: Die historischen Reiseberichte in einem Band


Sir William Hamiltons Biografie war ebenso abenteuerlich wie seine Ausflüge zu aktiven Vulkanen. Seine Frau war die Geliebte von Admiral Nelson, er selbst brachte Goethe italienische Altertümer näher und sammelte Kunstgegenstände für das British Museum. Doch vor all seinen anderen Betätigungsfeldern waren ihm die Vulkane immer am wichtigsten. Wissenschaftlich und künstlerisch setzte er sich mit Naturkatastrophen auseinander. Einer der vielen Gründe, warum seine Schilderungen der Naturgewalten heute aktueller denn je sind!


Dr. Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er ist PostDoc an der Universität Bern, wo er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldt promoviert wurde. Zu seinen Forschungsinteressen gehören Wissenschaftsgeschichte, Heroismus, Editionsphilologie und Textmaterialität. Er ist Mitherausgeber einer 10-bändigen Edition von Humboldts Schriften und veröffentlichte u. a. eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist, einen Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden sowie Aufsätze zur Buchgeschichte. .
Oliver Lubrich ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Bern. Er ist Herausgeber bzw. Mitherausgeber mehrerer Werke Alexander von Humboldts: „Kosmos“ (2004), „Ansichten der Kordilleren“ (2004), „Ueber einen Versuch den Gipfel des Chimborazo zu ersteigen“ (2006), „Zentral-Asien“ (2009), „Anthropologische und ethnographische Schriften“ (2009), „Politische und historiographische Schriften“ (2010), außerdem: „Alexander von Humboldt in World Literature“ (2012) und „Alexander von Humboldt in Cultural Criticism“ (2012). Das von ihm geleitete Projekt einer Gesamtausgabe von Alexander von Humboldts Sämtlichen Schriften (Aufsätze, Artikel und Essays) wurde vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert (2013-2019).