Bücher tun Gutes

Ein Jahr zum Vergessen

Ein Jahr zum Vergessen Autor: Klaus Zierer
Verlag: Herder, Freiburg »
Preis: 12,00 €
ISBN: 3451072289
Erschienen: 14. Juni 2021

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Wie wir eine Bildungskatastrophe noch verhindern Ein Virus zwingt unser Schulsystem in die Knie. Schulen werden geschlossen, Kinder bleiben zu Hause. Doch Homeschooling, Distanz- oder Wechselunterricht haben fatale Auswirkungen auf die Bildung der Schüler/-innen. Klaus Zierer, Professor für Schulpädagogik, nennt die Probleme und macht Vorschläge, wie die Bildungskatastrophe verhindert werden kann. Schule wegen Corona geschlossen Scheinbar kennt die Bildungspolitik nur ein Mittel gegen die Corona-Krise: Lockdown und eine Abkehr vom Präsenzunterricht. Die Schulschließungen haben aber dramatische Folgen, wie Klaus Zierer zeigt:Die Lernleistungen der Schüler/-innen gehen zurückFamilien geraten an die Grenzen des MachbarenEltern und Kinder leiden zunehmend unter psychischen BelastungenDie soziale Ungleichheit nimmt weiter zu, die Bildungsgerechtigkeit leidetLehrer/-innen agieren häufig planlos und sind ebenfalls überfordertDie krisenfeste Schule für morgen 1 ½ Jahre Coronapandemie lassen sich nicht einfach so aus den Kleidern schütteln. Eine Schule für morgen muss Lernrückstände verringern und wieder eine ganzheitliche Bildung vertreten. Klaus Zierer ruft den Bildungspolitikern konkrete Vorschläge zu. Er fordert u. a. Entrümpelt die übervollen Lehr- und BildungspläneNehmt den Menschen in den Blick und nicht ökonomische InteressenVersteift Bildung nicht zu sehr auf PISA und wenige KernfächerDieses Buch benennt die Probleme der aktuellen Bildungspolitik, zeigt Auswege aus der Bildungskrise und entwickelt die Vision einer Schule für morgen. Ein Leitfaden für alle Eltern und Großeltern, Lehrer/innen und Pädagogen/-innen sowie alle, denen die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegt. Und für die Politiker/-innen, die mit ihrer Bildungspolitik den Grundstein für die nächsten Generationen legen.


Biografie


Klaus Zierer ist seit 2015 Professor für Schulpädagogik an der Universität Augsburg; zuvor hatte er die Professur für Erziehungswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg inne. Er studierte Lehramt an Grundschulen und war einige Jahre als Grundschullehrer tätig, bevor er an der Ludwig Maximilians Universität 2003 promoviert und 2009 habilitiert wurde.