Bücher tun Gutes

Herder setzt auf digitales Vorschaukonzept

14.10.2018  

Ab Herbst 2019 vollzieht Herder entschlossen den Wechsel zur Branchenlösung und wird sein Programm mit VLBtix präsentieren. Gleichzeitig können Buchhändler automatisiert erzeugte PDF-Vorschauen erhalten oder als Print-on-Demand anfordern. Das Konzept dazu hat Herder gemeinsam mit dem Softwareanbieter PONDUS entwickelt.

„Unser Programm wollen wir so präsentieren, wie die Buchhändler sich das von uns wünschen“, sagt Vertriebsleitung Birgit Hennig. „Dass sich die Erwartungen in Richtung digitaler Kommunikation verschoben haben, hat vor allem mit VLBtix zu tun – einem System, auf das wir uneingeschränkt setzen. Dank unserer Verlagssoftware PONDUS können wir Partnern, die gedruckte Vorschauen bevorzugen, auf höchst effiziente Weise eine auf sie abgestimmte individuelle Version bieten. Insofern ersetzen wir nicht einfach analoge durch digitale Vorschauen. Vielmehr haben wir unsere gesamte Programmkommunikation auf eine zukunftsfähige Basis gestellt und gleichzeitig den Service für unsere Handelskunden verbessert – in PONDUS und mit Hilfe von VLBtix.“

Zukünftig werden die Daten über ONIX 3.0 übermittelt. Der Informationsaustausch läuft dann direkt von PONDUS an die Händler und das VLB. Neben der hohen Datenqualität gewährleistet dies auch eine ansprechende und präzise Darstellung der Neuerscheinungen.

Die neue aus PONDUS generierte individuelle Vorschau eröffnet zudem Marketing- und Presseabteilung neue Möglichkeiten. Trotz standardisiertem Verfahren entsteht damit schnell und einfach hochwertiges und personalisierbares Material für Journalisten und Multiplikatoren. Die Vorteile für den Verlag liegen auf der Hand: weniger Korrekturaufwand, besseres Handling und Kosteneinsparungen. Dazu Manuel Herder: „Uns geht es um mehr Service für den Handel und gleichzeitig um mehr Effizienz für uns als Verlag.“