Bücher tun Gutes

Aktion „Lesetüte“ geht in die neunte Runde

02.02.2019  

Die Lust am Lesen wecken: 130.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler starteten im vergangenen Jahr in Deutschland und Österreich mit einer „Lesetüte“ ins Schulleben – 5.000 Schulanfängerinnen und Schulanfänger mehr als 2017. Auch in diesem Jahr können Buchhandlungen mit der Aktion „Lesetüte“ bei Erstklässlerinnen und Erstklässler die Begeisterung für Bücher und Geschichten wecken. Buchhandlungen können sich bis zum 3. März anmelden. Die Aktion ist eine Initiative der Interessengruppe (IG) Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Kooperation mit den Verlagen Arena und Oetinger.

Und so funktioniert es: Zur Einschulung erhalten die Schulanfängerinnen und -anfänger von Zweitklässlern ihrer Schule eine selbstgestaltete Papiertüte mit einem Erstlesebuch der Verlage Arena oder Oetinger und einen Klinkenanhänger. In der Tüte befindet sich auch ein Begleitschreiben zum Thema Lesen im Grundschulalter, das sich an Eltern richtet. Die Buchhandlungen vor Ort koordinieren die Aktion. Sie stellen den Kontakt zu den Grundschulen her, mit denen Sie die Aktion durchführen wollen, und organisieren die Bemalung und Verteilung der „Lesetüten“. Dadurch machen Buchhändlerinnen und Buchhändler neben den Schülerinnen und Schülern, auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern auf ihre Buchhandlungen aufmerksam und leisten einen Beitrag zur Leseförderung. Buchhandlungen können zusätzlich mit eigenen Werbematerialien, wie Lesezeichen oder Flyern, für sich werben.

Anmeldungen sind nur online möglich. Rückmeldungen nach dem 3. März 2019 können nur berücksichtigt werden, solange der Tütenvorrat reicht. Die Tüten, die mit je einem Erstlesebuch und einem Klinkenhänger befüllt sind, kosten pro Verpackungseinheit von 25 Stück für Mitglieder des Börsenvereins 27,50 Euro. Nicht-Mitglieder zahlen 55 Euro. Mitte Mai 2018 liefern die Verlage die „Blanko-Lesetüten“ an den Buchhandel aus.